Programm

Programmübersicht (Karte mit allen Locations zum Download)

Freitag, 11. September 2015
Samstag, 12. September 2015
Sonntag, 13. September 2015



Freitag, 11. September 2015

Eröffnung

Fr. 11.09. 19.00 Uhr. UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Str. 12a, 04277 Leipzig).

„Rassismus tötet!“ Leipzig und die Initiative „Pogrom 91″ werden den Kongress zusammen mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eröffnen. Zur Auftaktveranstaltung wird es letzte Informationen zu organisatorischen Fragen und das finale Programmheft geben.

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Ausstellungen: „Die verschwiegenen Toten“ und „Burak B.“

Mit: „Rassismus tötet!“ Leipzig und Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.

Fr. 11.09. 19.00 Uhr. UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Str. 12a, 04277 Leipzig).

B3yOgn0CcAAGyUR„Rassismus tötet!“ Leipzig zeigt am Freitag, den 11. September ab 19.00 Uhr im UT Connewitz die Ausstellung „Die verschwiegenen Toten – Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Leipzig“. Seit 1990 zählt die Amadeu-Antonio-Stiftung mindestens 184 Todesopfer „rechter Gewalt“ in Deutschland. In Leipzig wurden mindestens acht Menschen umgebracht, hinzu kommen zwei Verdachtsfälle. Nach diesem aktuellem Recherchestand weist Leipzig damit im bundesweiten Vergleich die zweithöchste Zahl an rechtsmotivierten Morden auf. Mit der Ausstellung „Die verschwiegenen Toten – Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Leipzig“ soll den Opfern gedacht und erinnert werden. Ziel ist die offizielle Anerkennung der Toten als „Todesopfer rechter Gewalt“ sowie ein angemessener Umgang der Gesellschaft mit diesen Taten. Die einzelnen Morde erfordern eine Auseinandersetzung mit deren Ursachen, die diese Taten erst ermöglicht haben. Im Rahmen der Ausstellung soll über die Dimension rechter Gewalt in Deutschland und im Besonderen in Leipzig gesprochen werden. Zudem wird der politische, juristische und gesellschaftliche Umgang mit den Betroffenen und ihren Angehörigen thematisiert und die Notwendigkeit des aktiven Gedenkens an die Getöteten dargelegt werden.

BurakAusstellungEbenso ab Freitag, den 11. September ab 19.00 Uhr (UT Connewitz) und zusätzlich am Samstag, den 12. September von 09.30 Uhr bis 18.00 Uhr (linXXnet) zeigt die „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.“ ihre Ausstellung zu Burak B.. Der junge Mann wurde in der Nacht von dem 4. auf den 5. April 2012 in Berlin-Neukölln vor dem Krankenhaus Britz erschossen. Der unbekannte Mörder verletzte Alex A. und Jamal A. lebensgefährlich und tötete Burak. Bis heute kämpft die Initiative für die Aufklärung des Falls und sieht parallelen zu den Morden des NSU. Sie erinnert mit monatlichen Mahnwachen in Berlin an das Schicksal Buraks.

(Fotos: Twitter – Linksjugend Leipzig, burak.blogsport.de)

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 Der Mord an Samuel Yeboah 1991 – 15 Jahre Erinnerungsarbeit in Saarlouis im Saarland

Mit: Antifa Saar – Projekt AK

Fr. 11.09. 19.45 Uhr. UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Str. 12a, 04277 Leipzig).

GedenktafelSamuel Yeboah, poli­tis­cher Flüchtling aus Ghana, wurde am 19. Sep­tem­ber 1991 durch einen ras­sis­tis­chen Bran­dan­schlag auf die Flüchtling­sun­terkunft in Saarlouis-Fraulautern ermordet. Die Täter wur­den nie ermit­telt, die Ermit­tlun­gen nach weni­gen Wochen eingestellt.

Anlässlich seines 10. Todestages fand in der Saar­louiser Innen­stadt am 19.09.2001 eine antifaschis­tis­che Kundge­bung von mehr als 150 Men­schen statt. Im Anschluss daran wurde eine Gedenk­tafel am Saar­louiser Rathaus ange­bracht. Noch am gle­ichen Abend wurde diese auf direkte Ver­an­las­sung des Ober­bürg­er­meis­ters Hans-Joachim Fontaine (CDU) ent­fernt. Begrün­dung: Es läge keine Genehmi­gung vor.

Die Antifa Saar – Projekt AK berichtet von der Auseinandersetzung um die Gedenktafel und die Erinnerungsarbeit an den Morde an Samuel Yeboah.

Weiter Infos: antifa-saar.org/samuel-yeboah-gedenktafel

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„Une vie de lutte – Der Kampf geht weiter“. Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit den Produzent*innen

Mit: North East Antifascists [NEA] und Unterstützer*innen

Fr. 11.09. 20.30 Uhr. UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Str. 12a, 04277 Leipzig)

Als am 05. Juni 2013 der antifaschistische Aktivist Clément Méric mit zwei weiteren Freunden mitten in der Pariser Innenstadt von drei Neonazis angegriffen und ermordet wurde, sorgte dies kurzzeitig für einen Aufschrei über rechte Gewalt im Land. Fast zwei Jahre sind nun vergangen, die Tat und Clément bleiben jedoch unvergessen.

Vor dem Kontext einer erstarkenden parlamentarischen Rechten, wie die Partei „Front National“ sowie eines gesellschaftlichen Rechtsrucks in Frankreich und Europa, versucht der Film den Mord im Bewusstsein zu halten und die Tathergänge zu rekonstruieren. Die Bedrohung von rechts wird dabei skizziert und ein Einblick in die aktuellen antifaschistischen Kämpfe gegeben.

Die Dokumentation ist von den North East Antifascists [NEA] und Unterstützer*innen gemeinsam entwickelt und gedreht worden. Zur Entstehung haben Freund*innen der „Action Antifasciste Paris-Banlieue“, „Quartiers Libres“, „La Horde“, Anhänger*innen des Fußballclubs Ménilmontant FC, Bernard Schmid sowie viele weitere Aktive beigetragen.

D 2015

Weiter Infos: uneviedelutte.blogsport.eu

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Samstag, 12. September 2015

Ausstellung: „Burak B.“

Mit: Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.

Sa. 12.09. 09.30 Uhr – 18.00 Uhr. linXXnet (Bornaische Str. 3D, 04277 Leipzig)

BurakAusstellungAm Samstag, den 12. September von 09.30 Uhr bis 18.00 Uhr zeigt die „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.“ ihre Ausstellung zu Burak B.. Der junge Mann wurde in der Nacht von dem 4. auf den 5. April 2012 in Berlin-Neukölln vor dem Krankenhaus Britz erschossen. Der unbekannte Mörder verletzte Alex A. und Jamal A. lebensgefährlich und tötete Burak. Bis heute kämpft die Initiative für die Aufklärung des Falls und sieht parallelen zu den Morden des NSU. Sie erinnert mit monatlichen Mahnwachen in Berlin an das Schicksal Buraks.

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 Denkmäler als Mittel der Erinnerungspolitik? Offene Diskussion mit Input aus Hoyerswerda

Mit: Initiative „Pogrom 91″

Sa. 12.09. 09.30 Uhr. Conne Island (Backstage) (Koburger Str. 3, 04277 Leipzig)

Ein Denkmal ist eine klassische Forderung, um an rechte Morde oder Gewalttaten zu erinnern. Auch die Initiative „Pogrom 91″ schrieb in ihrem Aufruf zu ihrer ersten Demonstration in Erinnerung an das rassistische Pogrom von Hoyerswerda: „Wir haben außerdem eine klare Forderung, mit welcher dem bisherigen Verdrängen und Vergessen der Ereignisse vom September 1991 nachhaltig entgegengewirkt werden soll: ein Denkmal zur Erinnerung an das rassistische Pogrom.“ Als schließlich im September vergangenen Jahres tatsächlich ein fester Ort der Erinnerung eingerichtet wurde, empfahl die Gruppe aus verschiedenen Gründen auf der Einweihungsfeier allerdings „eine grundlegende inhaltliche wie optische Umgestaltung“ des Denkmals.

Mit einem kurzen Inputvortrag soll die Entstehung des Denkmals an das rassistische Pogrom von Hoyerswerda erläutert werden. Anschließend wollen wir in einer offenen Diskussion unter Einbezug der Erfahrungen anderer Gruppen die Frage stellen, wie mit Denkmalsforderungen sinnvoll umgegangen werden und welche anderen Mittel, Wege sowie Forderungen es für selbstbestimmte Erinnerungspolitik geben kann.

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15 Jahre Beginn der Mordserie des NSU: Demonstration am 19. September in Nürnberg

Mit: Bündnis „Die rassistische Kontinuität durchbrechen“

Sa. 12.09. 09.30 Uhr. linXXnet (Bornaische Str. 3D, 04277 Leipzig)

 Diesen September jährt sich mit der Ermordung von Enver Şimşek zum 15. Mal der Beginn der Mordserie des NSU. Das Bündnis „Die rassistische Kontinuität durchbrechen“ ruft dazu auf, die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Rassismus, der zu den Taten des NSU führte, am 19. September in Nürnberg auf die Straße zu tragen – der Stadt, in der der NSU zuerst mordete und die wie nur wenige andere für die ungebrochene Kontinuität des Rassismus in Deutschland steht.

Weitere Informationen zur Demonstration, die unter dem Motto „Gegen Deutschland und seine Nazis. Wer aber vom Rassismus nicht reden will, sollte auch vom NSU schweigen“ steht, finden sich auf der Website vor15jahren.blogsport.de.

Wichtig ist den Referent*innen der Initiative „Das Schweigen durchbrechen!“ (Teil des Bündnisses „Die rassistische Kontinuität durchbrechen“ und des bundesweiten Aktionsbündnisses Aktionsbündnis „NSU-Komplex auflösen“) die Einordnung der anstehenden Demonstration als Teil eines kontinuierlichen aktiven Gedenkens an die drei Opfer des NSU in Nürnberg.

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 Vorstellung: Recherche-Projekt „Unvergessen – Opfer rechter Gewalt in Baden-Württemberg“

Mit: L. Teidelbaum (Recherche-Projekt „Unvergessen – Opfer rechter Gewalt in Baden-Württemberg“)

Sa. 12.09. 10.45 Uhr. Conne Island (Backstage) (Koburger Str. 3, 04277 Leipzig)

 In Baden-Württemberg gab es von 1990 bis heute mindestens sieben Todesopfer rechter Gewalt, vor 1990 finden sich zwei weitere eindeutige Morde. Daneben gab es vor und nach 1990 mehrere Verdachtsfälle.

Das Recherche-Projekt „Unvergessen – Opfer rechter Gewalt in Baden-Württemberg“ hat sich zum Ziel gesetzt, für das Gebiet von Baden-Württemberg alle bekannten Fälle von rechten Morden zu dokumentieren und dabei auch die Opfer zu porträtieren, in der Hoffnung ihnen damit einen Teil ihrer Würde zurückzugeben.

Neben den eindeutigen rechten Morden wurden weitere Fälle dargestellt, bei  denen ein rechtes Motiv zwar nicht belegt, aber auch nicht ausgeschlossen werden kann. Diese Fälle enthalten nach einer Beschreibung auch eine vorläufige Einschätzung. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass diese Verdachtsfälle neu aufgerollt und untersucht werden.

Das Ergebnis der bisherigen Recherchen ist eine Fallsammlung, die auf dem Blog unvergessen.blogsport.de veröffentlicht wurde. Es ist die erste Dokumentation dieser Art für das Bundesland Baden-Württemberg.

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Institutionalisierung von Gedenken? Ist eine langfristige Erinnerungskultur möglich oder wird jedes Gedenken irgendwann zum inhaltsleeren Ritual?

Mit: RE:GUBEN, Niemand ist Vergessen! Initiative in Gedenken an Dieter EichInitiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B., Initiative „Aktives Gedenken“ (Silvio Meier), Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân

Sa. 12.09. 11.00 Uhr. Frauenkultur (Windscheidstrasse 51, 04277 Leipzig)

Viele Gedenk- und Erinnerungsinitiativen kommen irgendwann an den Punkt, an dem sie sich fragen: Wie lange wollen oder können wir uns unserem Thema noch widmen? Welche Ziele können und wollten wir mit unsere Arbeit erreichen? Und muss sich eine solche Fragen beim Thema Erinnerungs- und Gedenkpolitik überhaupt gestellt werden, denn schließlich soll sie doch auf langfristige Wirkung angelegt sein? Welchen Umgang gibt es mit der besonderen Herausforderung einer lebendigen Erinnerung zwischen regelmäßigem Gedenken einerseits und einer inhaltsleeren Ritualisierung andererseits?

Die Positionierung „Erinnern heißt Kämpfen“, also die Verbindung von Erinnerungsarbeit mit aktueller Politik in der Praxis, scheint eine mögliche Antwort auf diese Fragen zu sein. Wo sind die Grenzen eines solchen Ansatzes? Und besteht dabei die Gefahr, Ereignisse und Schicksale ungewollt zu instrumentalisieren?

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„Rassismus tötet!“ – Rückblick und Reflexion einer bundesweiten Kampagne

Mit: „Rassismus tötet!“, „Rassismus tötet!“ Leipzig und weiteren

Sa. 12.09. 14.00 Uhr. Similde (Simildenstraße 9, 04277 Leipzig)

 Im August 2012 jährte sich das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen zum 20. Mal. Die Kampagne ‚RASSISMUS TÖTET!‘ thematisierte die Pogrome Anfang der 90er Jahre sowie die deutsche Flüchtlingspolitik und die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl im Jahr 1993. Anspruch und Ziel war es, Gegeninformation und Gegenmacht zum gesamtgesellschaftlichen Rassismus aufzubauen. So lautete eine kurze Selbstdarstellung der Kampagne aus dem Jahr 2012.

„Rassismus tötet!“ wurde mit dem Anspruch gestartet, Erinnerungsarbeit mit praktischer antirassistischer Politik zu verbinden: „das Gestern im Heute“ zu begreifen, denn „Erinnern heißt kämpfen“.

In der Diskussionsrunde blicken wir zurück auf die bundesweite Kampagne. Welche Ziele wurden sich im Vorfeld gesetzt und welche wurden erreicht und welche verfehlt? Welche Schlüsse können wir daraus für unsere gemeinsame Arbeit ziehen? Lassen sich aus diesen Erfahrungen auch Hilfestellungen für zukünftige bundesweite Kampagnen finden?

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Erinnerung an Mehmet Turgut in Rostock: Initiative „Mord verjährt nicht!“ und Mehmet-Turgut-Haus

Mit: Initiative „Mord verjährt nicht!“ und Soziales Rostock e.V.

Sa. 12.09. 14.00 Uhr. Conne Island (Backstage) (Koburger Str. 3, 04277 Leipzig)

 Initiative „Mord verjährt nicht!“

Die Initiative „Mord verjährt nicht!“ entstand im November 2011 als Reaktion auf dass Auffliegen der rechtsextreme Terrorgruppe „NSU“. Bereits zu diesem Zeitpunkt organisierten Aktivist*innen der Gruppe eine Gedenkveranstaltung zum Thema des Mordes an Mehmet Turgut.

Am 25.02.2012 veranstaltete die Initiative eine Gedenkveranstaltung am Tatort des Mordes. Die Gedenkveranstaltung rief ein breites öffentliches Interesse hervor, nachdem sie von Neonazis gewaltsam angegriffen wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren die Aktivist*innen noch nicht unter dem Namen „Mord verjährt nicht!“ organisiert.

Die Firmierung unter dem Namen „Mord verjährt nicht!“ erfolgte im Herbst 2012. Der thematische Schwerpunkt war damals, durch politischen Druck einen Untersuchungsausschuss vor dem Landtag Mecklenburg-Vorpommerns zu erwirken. Insbesondere die Vertreter*innen der Oppositionsparteien (Grüne und Linke) wurden dazu kontaktiert. Der Untersuchungsausschuss scheiterte jedoch im Winter 2012/2013 an einem Rückzug der Grünen aus der Debatte.

Fortan konzentrierte sich die Initiative „Mord verjährt nicht!“ schwerpunktmäßig auf ein lokales Gedenken in Rostock. So organisiert sie seit 2013 jeden 25. Februar das Gedenken an den Mord an Mehmet Turgut.

Aktuell liegt der Schwerpunkt auf einer Umbenennung des Neu-Dierkower-Wegs in Mehmet-Turgut-Straße. Zuletzt scheiterte die Umbenennung an einer Gegenstimme aus dem Bürgerschaftsrat des Stadtteils Dierkow, die Forderung wird aber nach wie vor verfolgt.

Auch findet nach wie vor eine kritische Auseinandersetzung mit dem Gedenkort, besonders der dort aufgestellten Gedenktafeln statt, da sie von der Initiative „Mord verjährt nicht!“ inhaltlich nicht für ausreichend gehalten werden. So fehlt beispielsweise eine gemeinsame Erklärung der Oberbürgermeister der Stadt Rostock gegen Fremdenhass und Gewalt auf diesen Tafeln.

Mehmet-Turgut-Haus

Der Stadt Rostock eilt bis heute bundesweit ein Ruf voraus, der auf zwei schrecklichen, rassistisch motivierten Ereignissen beruht: dem brennenden Sonnenblumenhaus 1992 und der Ermordung von Mehmet Turgut durch die rechtsextreme Terrorgruppe „NSU“ im Jahre 2004. Dieser Mord fand im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel in unmittelbarer Nähe eines von der Stadt betriebenen Stadtteilbegegnungszentrums (SBZ) statt.

Die Hansestadt Rostock betreibt in den Stadtteilen Toitenwinkel und Dierkow zwei Stadtteilbegegnungszentren (SBZ), die in ehemaligen DDR-Kindergartenbauten untergebracht sind. Rostock baut derzeit zwei neue Gebäude für die SBZs, die 2015 fertiggestellt werden sollen. Die alten Gebäude mit jeweils 2.600m² stehen nun für Diskussionen über weitere Verwendungen zur Verfügung.

Wir möchten dazu beitragen, den Ruf Rostocks insgesamt zu verbessern, indem wir in Rostock Nordost einen Gegenentwurf zu Fremdenhass und Gewalt ins Leben rufen. Das Haus nach Mehmet Turgut zu benennen, ist für uns ein Zeichen des Gedenkens an den rassistischen Mord in Rostock Nordost.

Mit unserem Projekt – dem Mehmet-Turgut-Haus – möchten wir vor Ort ein soziales und integratives Hausprojekt verwirklichen, in dem Toleranz, Offenheit und Miteinander als Grundwerte vorherrschen und gelebt werden. Wir setzen uns für die Freiheit und Gleichheit aller Menschen und ein solidarisches, demokratisches Miteinander ein. Wir möchten Raum erhalten, in dem Ausgrenzung und Diskriminierung keinen Platz haben. Das Mehmet-Turgut-Haus wird vom Trägerverein „Soziales Rostock e.V.“ betrieben.

Foto: kombinat-fortschritt.com

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 Vorstellung: Tribunal „NSU-Komplex auflösen“

Mit: Aktionsbündnis „NSU-Komplex auflösen“ (Teil des Bündnisses ist u.a. die Initiative „Keupstraße ist überall“)

Sa. 12.09. 15.15 Uhr. Conne Island (Backstage) (Koburger Str. 3, 04277 Leipzig)

Das Aktionsbündnis „NSU-Komplex auflösen“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Gruppen und Initiativen, welche sich mit der Aufarbeitung des NSU, der Erinnerung an die Opfer seiner Gewalttaten, der Begleitung der davon Betroffenen und der damit verbundenen Rolle von Staat und Gesellschaft auseinandersetzen.

In den kommenden Monaten plant das Aktionsbündnis eine außergewöhnliche Form der Aufarbeitung: ein Tribunal „NSU-Komplex auflösen“.

Auf der Veranstaltung erläutert eine Vertreterin von „NSU-Komplex auflösen“, was es mit dem Tribunal auf sich hat und wie man sich daran beteiligen kann.

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„Wenn der so bekloppt ist und durch die Scheibe läuft…“ – Film-Kunstprojekt zu Guben 15 Jahre nach der tödlichen Hetzjagd auf Farid Guendoul

Mit: RE:GUBEN

Sa. 12.09. 15.15 Uhr. Fischladen (Wolfgang-Heinze-Straße 22, 04277 Leipzig)

Guben-Hochhaus_copyright_Christian_HerrnbeckIn der Nacht vom 12. zum 13. Februar 1999 verblutete der algerische Asylbewerber Farid Guendoul im Hauseingang der Hugo-Jentsch-Straße 14 in der brandenburgischen Kleinstadt Guben, nachdem er und seine beiden Begleiter von einer Gruppe rechter Jugendlicher gejagt worden waren. Die Täter waren in dieser Nacht unterwegs auf der Suche nach Menschen, an denen sie ihren rassistischen Hass auslassen konnten. Sie bemächtigten sich über Stunden des Raumes der Stadt. Zu keinem Zeitpunkt trafen die Täter dabei auf jemanden, der sie aufhielt.

Farid Guendoul ist eines von 184 Todesopfern rechter Gewalt seit der deutschen Wiedervereinigung. Im Vergleich zu den meisten von ihnen erhielten sein Tod sowie das sich anschließende, mehr als 18 Monate dauernde Gerichtsverfahren eine hohe mediale Aufmerksamkeit.

Wer heute in Guben nach Zeichen einer Erinnerung sucht, wird viele Leerstellen finden und ist mit Ablehnung und Unverständnis konfrontiert: das Wohnhaus in der Hugo-Jentsch-Straße wurde abgerissen, Menschen suchen nach wie vor die Schuld bei Farid Guendoul und sehen sich in erster Linie als Opfer einer überregionalen Berichterstattung, politische Stellen verweigern immer noch eine Auseinandersetzung mit der Tat. Nur ein kleiner, unscheinbarer und häufig verwahrloster Gedenkstein auf einer Wiese erinnert an Farid Guendoul.

Der Film erzählt die Ereignisse dieser Februarnacht 1999 vor der Abbildung damaliger Ereignisorte 15 Jahre nach der Tat. Die Diskrepanz zwischen dem Ereignis und seiner Nicht-Ablesbarkeit im Raum ist dabei nicht zu überbrücken. Sie ist Teil der Erinnerung und Anlass der Annäherung.

Das Kunstprojekt entstand als eine Erinnerungsinstallation zum 15. Todestag Farid Guendouls, und schloss gleichzeitig das Projekt RE:GUBEN ab, das sich ein Jahr lang Fragen nach einem Umgang mit dem Gedenken an die Todesopfer rechter Gewalt und der Erinnerung an Farid Guendoul in Guben gewidmet hatte.

Text zur Premiere des Films am 13. Februar 2013:

Überlegungen zum Verhältnis von Bild und Gedenken
Annika Wienert

Der Anlass zur Ausstellung und der Eröffnung am 13. Februar 2013 ist ein trauriger und schockierender. An diesem Tag jährte sich der Tod des algerischen Asylbewerbers Farid Guendoul zum 15. Mal. In der Nacht zum 13. Februar 1999 verblutete er in einem Hauseingang in der brandenburgischen Kleinstadt Guben, nachdem er und seine beiden Begleiter von einer Gruppe rechter Jugendlicher gejagt worden waren. Farid Guendoul ist eines von mindestens 184 Todesopfern rechter Gewalt seit der deutschen Wiedervereinigung. Mitgefühl und ein würdiges Andenken bleiben ihm bis heute in Guben verwehrt. Das titelgebende Zitat „Wenn der so bekloppt ist und durch die Scheibe läuft…“, gibt die mehrheitliche Haltung der lokalen Bevölkerung wieder. Nur ein kleiner, unscheinbarer und häufig verwahrloster Gedenkstein auf einer Wiese erinnert vor Ort an Farid Guendoul.

Somit ist die Ausstellung nicht nur eine künstlerische Installation, sondern dient auch dem Gedenken. Doch was bedeutet Gedenken? Ich zitiere Alexandra Klei:
„Gedenken als nicht-privater Akt bedeutet in der Regel, dass an einem Jahrestag an einem für diesen Zweck bestimmten Ort eine Gruppe von Menschen zusammenkommt, die ein Ereignis, das mit Ort und Datum verbunden ist, als Anlass nimmt, die Erinnerung mit für sie wichtigen Aspekten zu verknüpfen. Gedenken bedeutet immer, das als erinnerungswürdig bestimmte Geschehen nicht um seiner selbst Willen zu erinnern, sondern in seiner Indienstnahme für aktuelle Zwecke.“

Diese Indienstnahme ist unumgänglich und nicht per se verwerflich. Es gilt, sie bewusst zu machen und beständig zu reflektieren. Dazu kann eine künstlerische Annäherung wie die gezeigte audio-visuelle Installation einen besonderen Beitrag leisten. Sie ist motiviert durch die Empörung über den Tod Guendouls und den Umgang damit.

Die Verweigerung des Gedenkens in Guben steht dabei im Kontrast zu dem Gedenkdiskurs, der sich im wiedervereinigten Deutschland parallel zu dem gewalttätigen Terror der Neonazis herausbildete. Es ist ein Diskurs, der einen weitgehenden Konsens über Notwendigkeit des Gedenkens vor allem an den Nationalsozialismus herstellte und durch die behauptete vorbildliche Gedenkpraxis in der BRD eine positive gemeinschaftsstiftende Funktion hat. Dieses Gedenken wird dabei aber getrennt von einem Alltag und kann für den einzelnen in dieser Hinsicht konsequenzlos bleiben. Aktuell zeigt sich dies am Umgang mit dem NSU: Historisierung, und künstlerische Überformung mit dem Ziel der Verarbeitung findet statt, noch bevor die Taten überhaupt offiziell aufgeklärt wurden.

In der Installation von Alexandra Klei und Christian Herrnbeck ist die Schilderung der Februarnacht 1999 zu hören und sind aktuelle Fotografien der damaligen Ereignisorte zu sehen. Dabei wird eine Diskrepanz zwischen dem Geschehen und seiner Nicht-Sichtbarkeit im Raum deutlich. Gedenken ist jedoch grundlegend auf Sichtbarkeit, auf Visualität angewiesen. So schreibt Claude Lanzmann: „One must know and see, and one must see in order to know. These two aspects can’t be separated.“

Visualität, Bildlichkeit ist Voraussetzung des Gedenkens: Sie dient der Evidenzerzeugung (es ist wirklich geschehen) sowie als Ausweis von Signifikanz. So kann in den Bildern des blutverschmierten Treppenhauses auch ein Grund dafür gesehen werden, dass der Tod Farid Guendouls im Vergleich zu anderen rechtsextremen Gewalttaten der Zeit, auch solchen mit Todesfolge, eine größere Aufmerksamkeit in den Medien erhielt.

Dieser Imperativ der Sichtbarkeit (geglaubt wird nur, was gesehen wird) wird von Michel de Certeau als spezifisch moderne Eigenschaft charakterisiert, im Unterschied zum Postulat der Unsichtbarkeit des Realen als vor-moderner Kondition. Bildlichkeit ist daher nicht nur Voraussetzung, sondern auch Form des Gedenkens.

Was passiert aber, wenn keine Bilder da sind? Im Falle Farid Guendouls existieren keine selbstbestimmten Bilder des Opfers, nur ein einziges Porträtfoto ist bekannt. Der Tatort selbst ist nicht mehr existent: Das Haus wurde 2003 im Zuge des Rückbaus und der Sanierung der Plattenbausiedlung abgerissen.

Der unscheinbare Gedenkstein befindet sich an anderer Stelle. Die Ausstellung schafft neue Bilder und leistet einen Beitrag zu der Annäherung an die Frage, wie ein kritisches und selbstreflexives Gedenken möglich sein kann.

Dieses Anliegen teilt sie mit dem Internet-Projekt RE:GUBEN, dessen Abschluss sie gleichzeitig bildet. RE:GUBEN hat sich ein Jahr lang dem Umgang mit dem Gedenken an die Todesopfer rechter Gewalt und der Erinnerung an Farid Guendoul in Guben gewidmet und zu diesen Themen Kommentare, Reportagen, Analysen, Interviews, Filme und Bilder auf einer Website veröffentlicht.

Weiter Informationen im Internet:

Website von RE:GUBEN

Website zum Film

Foto: Christian Herrnbeck

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Filmische und künstlerische Auseinandersetzung mit Gedenken und Erinnerung an rechte Morde und Gewalttaten – Chancen und Widersprüche

Mit: Julia Oelkers und Dan Thy Nguyen.

Sa. 12.09. 16.30 Uhr. galerie KUB (Kantstraße 18, 04275 Leipzig)

Kunst- und Kulturschaffen haben oft die Chance, mit ihren Arbeiten Menschen auch außerhalb von politischen Zusammenhängen und Kontexten zu erreichen und sie zu einer intensiven, wenn auch zeitlich begrenzten, Auseinandersetzung mit ihren Themen zu bewegen. Vor welchen Herausforderungen stehen sie dabei, wenn es um die Erinnerung an Ereignisse wie Hoyerswerda 1991 oder Rostock 1992 geht? Welche Auswirkungen hat die Notwendigkeit, Käufer*innen und Förder*innen für ihre Werke zu finden? Wie ist in diesem Zusammenhang der Film „Wir sind jung. Wir sind stark“ zu bewerten, der zwar breit rezipiert, aber auch heftig kritisiert wurde. Darüber hinaus wird der NSU wird ein Thema in Film und Kultur werden: Die ARD verfilmt die Geschichte der rechten Terrorgruppe. Was ist von dem Film zu erwarten?

Die Journalistin und Dokumentarfilmerin Julia Oelkers („Can’t be silent“) beschäftigt sich bereits seit Jahren mit den Themen Rassismus, Flucht sowie Migration. Sie begleitete die Entwicklungen in Hoyerswerda nach dem rassistischen Pogrom von 1991 über mehrere Jahre mit der Kamera und veröffentlichte unter anderem im Jahr 1992 ein Gespräch mit einem mosambikanischen Vertragsarbeiter, der als direkter Betroffener seine Erlebnisse in Hoyerswerda 1991 schilderte. Im Jahr 2011 reiste die Berlinerin mit drei ehemalige Vertragsarbeiter und einem Kamerateam erneut in die sächsische Kleinstadt.

 Dan Thy Nguyen ist Theaterschauspieler und -regisseur, er lebt in Hamburg. Im vergangenen Jahr führte der freie Künstler Regie beim Stück „Sonnenblumenhaus“, welches auch als Hörspiel umgesetzt wurde. Das Theaterstück dokumentiert das rassistische Pogrom von Rostock 1992 und „verarbeitet die Sicht der belagerten Menschen“, heißt es in einer Beschreibung zum Stück. „Ein transnationales Team geht auf die Suche nach Zeitzeugen und befragt sie nach ihrer Version der Geschichte.“

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Input: Erinnerung und Gedenken im Internet

Mit: Antirassistische Initiative ARI Berlin und rechtesland.de

Sa. 12.09. 16.45 Uhr. linXXnet (Bornaische Str. 3D, 04277 Leipzig)

Das Internet und inbesondere Soziale Medien wurden in den vergangenen Jahren immer wichtiger für die menschliche Kommunikation und den gegenseitigen Austausch von Informationen. Vor allem online werden Inhalte verbreitet, dokumentiert und gelesen. Mit einem Inputvortrag erläutern die ARI Berlin und rechtesland.de, welche Möglichkeiten es für Erinnerungs- und Gedenkpolitik im Internet gibt – hierbei soll es vor allem um Datendarstellung und -erfassung gehen. Kann Erinnerungsarbeit in der virtuellen Welt dabei auch auf die Praxis Einfluss nehmen und wenn ja, wie?

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Staatliches und nichtstaatliches Gedenken und Aufarbeitung des NSU – von der Erinnerungsarbeit zu den Konsequenzen und Schlussfolgerungen – zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Mit: Katharina KönigMiro Jennerjahn, Aktionsbündnis „NSU-Komplex auflösen“ (Teil des Bündnisses ist u.a. die Initiative „Keupstraße ist überall“), „Rassismus tötet!“ Leipzig

Sa. 12.09. Einlass 19.00 Uhr. Beginn 19.30 Uhr. Conne Island (Saal) (Koburger Str. 3, 04277 Leipzig)

Mit Bodo Ramelow ist im Jahr 2014 in Thüringen erstmals ein Politiker der Partei DIE LINKE zum Ministerpräsident eines Bundeslandes gewählt worden. Unter Führung dieser Partei, die sich selbst als antifaschistisch positioniert, fällt somit auch die Verantwortung der weiteren Aufarbeitung des Gesamtkomplexes NSU. Dazu zählt vor allem auch dessen Verbindung zu staatlichen Behörden. Für die Entstehung des NSU waren unter anderem die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse in Thüringen von Bedeutung: Hier formierte sich eine Gruppe gewaltbereiter Neonazis mit staatlicher Unterstützung zu einer rechten Terrorzelle, bevor die Beteiligten in Sachsen untertauchen konnten.

Welche Widersprüche entstehen angesichts einer Verpflichtung als Partei in Regierunsverantwortung im Gegensatz zu nichtstaatlichen Gedenk- und Erinnerungsinitiativen zum Thema NSU? Welche Möglichkeiten für eine nachhaltige Erinnerungs- und Gedenkpolitik ergeben sich aus einer staatlichen Rolle mit antifaschistischer Positionierung und wo sind ihre Grenzen? Und wie steht es um dieses Verhältnis für eine Oppositionspartei wie die Grünen ins Sachsen? Welche Verbindungen gibt es dabei zu außerparlamentarischen Initiativen? Und wie bewerten solche Gruppen die Perspektiven der Erinnerung an die Opfer und Betroffenen des NSU in Thüringen unter einer linken Landesregierung?

 Katharina König ist seit 2009 Abgeordnete im Thüringer Landtags für die Partei DIE LINKE. Für ihre Fraktion tritt sie als Sprecherin für Antifaschismus, Netzpolitik und Datenschutz auf. Katharina König saß im ersten NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags und ist auch im zweiten Untersuchungsausschuss zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ aktiv. Darüber berichtete sie in einem ausführlichen Interview in der Wochenzeitung „Jungle World“.

Miro Jennerjahn war von 2009 – 2014 Mitglied im Sächsischen Landtag und Obmann von Bündnis 90/Die Grünen im NSU Untersuchungsausschuss. Mit der Opposition legte er einen Minderheitenbericht zu den Ergebnissen des NSU Untersuchungsausschusses in Sachsen vor. Jennerjahn ist seit Jahren gegen Neonazis aktiv, seit 2011 u.a. Beirat des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. und seit Februar 2014 als Mitglied der Rechtsextremismuskommission des Bundesvorstandes der Grünen. Seine Kritik am Verfassungsschutz beim Thema NSU hat er hier formuliert.

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Sonntag, 13. September 2015

Was ist „Erfolg“ für nichtstaatliches Gedenken? Diskussion über Perspektiven von Erinnerungspolitik und Schlussfolgerungen für das NSU-Gedenken

Mit: Aktionsbündnis „NSU-Komplex auflösen“ (Teil des Bündnisses ist u.a. die Initiative „Keupstraße ist überall“), „Rassismus tötet!“ Leipzig, Initiative „Pogrom 91″ und weiteren

So. 13.09. 10.00 Uhr. Werk 2 (Halle D) (Kochstraße 132, 04277 Leipzig)

Ausgehend von einem Thesenpapier zum Thema Erinnerungspolitik von „Rassismus tötet!“ Leipzig und der Initiative „Pogrom 91″ wollen wir gemeinsam diskutieren: Was bedeutet „Erfolg“ für nichtstaatliches Gedenken? Welche Schlüsse können im Nachgang des Kongresses für das Gedenken und die Erinnerung an die Opfer und Betroffenen des NSU gezogen werden?

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Abschlussrunde: Gedenkkongress 2015

So. 13.09. 12.30 Uhr. Werk 2 (Halle D) (Kochstraße 132, 04277 Leipzig)

Gemeinsam wollen wir ein erstes Fazit der Veranstaltungen und des Kongresses ziehen. Darüber hinaus werden „Rassismus tötet!“ Leipzig und die Initiative „Pogrom 91″ euer Feedback zum Kongress entgegennehmen. Abschließend könnt ihr uns eure Mailadressen hinterlassen, dann schicken wir euch den digitalen Abschlussreader zur Konferenz.

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